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Was ist Content-Marketing? Einfach erklärt für Selbstständige

Hast du auch schon häufiger den Tipp bekommen, du solltest mehr „Content machen“? Aber was bedeutet das eigentlich genau und warum lohnt sich das für dich als Selbstständige? Ich erkläre dir, was Content-Marketing ist und wo es dich wirklich voranbringt.

Kurzfassung für Eilige

Content-Marketing bedeutet: Du erstellst nützliche Inhalte für deine Zielgruppe – Blogartikel, Newsletter, Videos – damit Menschen dich finden, dir vertrauen und irgendwann bei dir kaufen. Kein Verkaufsdruck, kein Werbebudget nötig

Inhaltsverzeichnis

Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als mir jemand sagte: „Du solltest bloggen. Dein Wissen würde vielen anderen auch helfen.“

 

Am Anfang war ich skeptisch. Ich hatte nicht die Zeit und außerdem gab es schon so viele Blogs da draußen. Wer soll das lesen? Und welchen Unterschied würde meiner jetzt noch machen? Ich habe dann trotzdem angefangen und festgestellt, dass meine ersten Anfragen tatsächlich über Google kamen. Nicht wegen Werbung. Sondern wegen eines Blogartikels, den ich fast widerwillig geschrieben hatte.

 

Oder meine Kundinnen sind auf anderem Wege auf mich aufmerksam geworden und haben sich erst einmal meine Blog angeschaut, um zu erfahren, mit welchen Themen ich mich so beschäftige.

 

Seitdem ist meine Haltung eine andere. Content-Marketing funktioniert nicht nur für größere Unternehmen. Aber es braucht Zeit. Und einen Plan.

Was Content-Marketing ist, und was nicht.

Der Begriff Content klingt nach großer Marketingabteilung. Dabei steckt dahinter eine einfache Idee: Du teilst dein Wissen und Menschen, die genau danach suchen, finden es – und dich natürlich.

 

Im Gegensatz zu klassischer Werbung drängst du dich aber nicht auf. Du bist einfach da, wenn jemand eine Frage hat und gibst eine Antwort darauf. Das ist der entscheidende Unterschied.

 

Das ist Content-Marketing:

  • Ein Blogartikel, der erklärt, wie Meal Prep für Familien funktioniert
  • Ein Newsletter mit konkreten Tipps für deine Kundinnen
  • Ein kurzes Video, das zeigt, wie du ein häufiges Problem löst

 

Das ist kein Content-Marketing:

  • Werbeanzeigen schalten
  • Täglich auf Social Media posten, ohne Ziel
  • Möglichst viel Inhalt produzieren

Für wen Content-Marketing besonders gut funktioniert

Ehrlich gesagt: Nicht für jedes Business ist Content-Marketing der schnellste Weg. Wenn du kurzfristig Kunden brauchst, ist bezahlte Werbung erstmal schneller. Aber wenn du langfristig sichtbar sein willst, ohne jedes Mal neu zahlen zu müssen, dann ist Content-Erstellung genau das Richtige.

 

Gerade für kreative Selbstständige, Beraterinnen, Coaches und Dienstleisterinnen, die ihr Wissen teilen können und wollen. Denn gut geschriebene Inhalte bleiben lange sichtbar. Ein Blogartikel, den du heute veröffentlichst, kann in einem Jahr noch gefunden werden. Das schaffst du mit Instagram niemals.

Was man alles unter Content versteht

Content ist mehr als geschriebene Texte oder Instagram-Stories. Hier habe ich dir mal einen kleine Überblick über die gängigsten Formate zusammengestellt:

 

  • Blogartikel: Sie sind ideal für SEO, ausführliche Erklärungen, Ratgeber
  • Newsletter: Er ist  dein direkter Draht zu deinen Leserinnen, ohne Algorithmen
  • Social Media: Sie sind gut für deine Reichweite und schnelle Impulse
  • Videos und Podcasts: Sie sind durch deine Stimme und den Blick auf dich besonders persönlich und nahbar, aber deutlich aufwendiger
  • E-Books und Checklisten: Sie eignen sich gut als Freebies und Lead-Magneten

 

Ein ausführlichere Liste findest du unter Content-Formate und wofür du sie verwenden kannst. Du musst aber nicht alle Formate bedienen. Fang mit dem an, das dir am meisten liegt.

Was Content-Marketing mit SEO zu tun hat

Damit deine Inhalte auch gefunden werden, sollten sie für Suchmaschinen optimiert sein. Das klingt technischer als es ist, denn im Grunde bedeutet es nur, dass du die Begriffe verwendest, die deine Zielgruppe wirklich in Google suchen.

 

Ein Blogartikel über „gesunde Ernährung“ würde kaum gefunden werden. Einer über „schnelle Frühstücksideen für Mamas“ schon eher. Und genau das ist der Unterschied zwischen Content, der im Netz auf Nimmerwiedersehen verschwindet und Content, der dir Anfragen bringt.

 

Damit deine Inhalte gefunden werden, solltest du aber nicht nur auf deine Leser:innen schauen. Optimiere auch für Suchmaschinen. Hier sind einige Möglichkeiten:

 

  • Überlege dir, welche Begriffe und Fragen deine Zielgruppe in Google eingeben.

  • Baue deine Inhalte strukturiert auf, damit klar ist, worüber du sprichst.

  • Verbinde deine Blog-Artikel und Produktangebot inhaltlich sinnvoll miteinander.

  • Sorge für schnelle Ladezeiten, Sicherheit und Datenschutz

 

Erfahre hier, wie mithilfe von Suchmaschinenoptimierung und einer durchdachten SEO-Strategie, deine Inhalte auf Google sichtbar werden.

Meine Erfahrung nach einigen Jahren Content-Marketing

Content-Marketing ist kein Wundermittel. Es dauert schon eine Weile, bis sich etwas bewegt. Aber es ist eine Methoden, die wirklich langfristig funktioniert.

 

Und gerade wenn du nicht der Social-Media-Typ bist. Und keine Lust hast ständig neue Inhalte zu produzieren und dein Gesicht nicht so gerne in die Kamera hältst.

 

Mein Tipp:

Fang klein an. Ein Artikel pro Monat ist besser als gar keiner. Und wenn du noch unsicher bist, was dein Fokus-Thema sein könnte oder wie du deinen Blog strategisch aufstellen solltest, schau dir gerne mein SEO-Coaching an. Da schauen wir gemeinsam drauf. Ich gebe dir all mein Wissen und meine Erfahrung und stehe dir als Ideengeberin und Sparrings-Partnerin zur Seite.

 

Wenn du wissen willst, wie du eine konkrete Content-Strategie für deinen Blog entwickelst, lies meinen nächsten Artikel: Brauchst du wirklich eine Content-Strategie für deinen Blog? Dort zeige ich dir mit konkretem Beispiel, wie ich in 6 Schritten vorgehe.

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