Hast du auch schon häufiger den Tipp bekommen, du solltest mehr „Content machen“? Aber was bedeutet das eigentlich genau und warum lohnt sich das für dich als Selbstständige? Ich erkläre dir, was Content-Marketing ist und wo es dich wirklich voranbringt.
Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als mir jemand sagte: „Du solltest bloggen. Dein Wissen würde vielen anderen auch helfen.“
Am Anfang war ich skeptisch. Ich hatte nicht die Zeit und außerdem gab es schon so viele Blogs da draußen. Wer soll das lesen? Und welchen Unterschied würde meiner jetzt noch machen? Ich habe dann trotzdem angefangen und festgestellt, dass meine ersten Anfragen tatsächlich über Google kamen. Nicht wegen Werbung. Sondern wegen eines Blogartikels, den ich fast widerwillig geschrieben hatte.
Oder meine Kundinnen sind auf anderem Wege auf mich aufmerksam geworden und haben sich erst einmal meine Blog angeschaut, um zu erfahren, mit welchen Themen ich mich so beschäftige.
Seitdem ist meine Haltung eine andere. Content-Marketing funktioniert nicht nur für größere Unternehmen. Aber es braucht Zeit. Und einen Plan.
Der Begriff Content klingt nach großer Marketingabteilung. Dabei steckt dahinter eine einfache Idee: Du teilst dein Wissen und Menschen, die genau danach suchen, finden es – und dich natürlich.
Im Gegensatz zu klassischer Werbung drängst du dich aber nicht auf. Du bist einfach da, wenn jemand eine Frage hat und gibst eine Antwort darauf. Das ist der entscheidende Unterschied.
Ehrlich gesagt: Nicht für jedes Business ist Content-Marketing der schnellste Weg. Wenn du kurzfristig Kunden brauchst, ist bezahlte Werbung erstmal schneller. Aber wenn du langfristig sichtbar sein willst, ohne jedes Mal neu zahlen zu müssen, dann ist Content-Erstellung genau das Richtige.
Gerade für kreative Selbstständige, Beraterinnen, Coaches und Dienstleisterinnen, die ihr Wissen teilen können und wollen. Denn gut geschriebene Inhalte bleiben lange sichtbar. Ein Blogartikel, den du heute veröffentlichst, kann in einem Jahr noch gefunden werden. Das schaffst du mit Instagram niemals.
Content ist mehr als geschriebene Texte oder Instagram-Stories. Hier habe ich dir mal einen kleine Überblick über die gängigsten Formate zusammengestellt:
Ein ausführlichere Liste findest du unter Content-Formate und wofür du sie verwenden kannst. Du musst aber nicht alle Formate bedienen. Fang mit dem an, das dir am meisten liegt.
Damit deine Inhalte auch gefunden werden, sollten sie für Suchmaschinen optimiert sein. Das klingt technischer als es ist, denn im Grunde bedeutet es nur, dass du die Begriffe verwendest, die deine Zielgruppe wirklich in Google suchen.
Ein Blogartikel über „gesunde Ernährung“ würde kaum gefunden werden. Einer über „schnelle Frühstücksideen für Mamas“ schon eher. Und genau das ist der Unterschied zwischen Content, der im Netz auf Nimmerwiedersehen verschwindet und Content, der dir Anfragen bringt.
Damit deine Inhalte gefunden werden, solltest du aber nicht nur auf deine Leser:innen schauen. Optimiere auch für Suchmaschinen. Hier sind einige Möglichkeiten:
Überlege dir, welche Begriffe und Fragen deine Zielgruppe in Google eingeben.
Baue deine Inhalte strukturiert auf, damit klar ist, worüber du sprichst.
Verbinde deine Blog-Artikel und Produktangebot inhaltlich sinnvoll miteinander.
Erfahre hier, wie mithilfe von Suchmaschinenoptimierung und einer durchdachten SEO-Strategie, deine Inhalte auf Google sichtbar werden.
Content-Marketing ist kein Wundermittel. Es dauert schon eine Weile, bis sich etwas bewegt. Aber es ist eine Methoden, die wirklich langfristig funktioniert.
Und gerade wenn du nicht der Social-Media-Typ bist. Und keine Lust hast ständig neue Inhalte zu produzieren und dein Gesicht nicht so gerne in die Kamera hältst.
Mein Tipp:
Fang klein an. Ein Artikel pro Monat ist besser als gar keiner. Und wenn du noch unsicher bist, was dein Fokus-Thema sein könnte oder wie du deinen Blog strategisch aufstellen solltest, schau dir gerne mein SEO-Coaching an. Da schauen wir gemeinsam drauf. Ich gebe dir all mein Wissen und meine Erfahrung und stehe dir als Ideengeberin und Sparrings-Partnerin zur Seite.
Wenn du wissen willst, wie du eine konkrete Content-Strategie für deinen Blog entwickelst, lies meinen nächsten Artikel: Brauchst du wirklich eine Content-Strategie für deinen Blog? Dort zeige ich dir mit konkretem Beispiel, wie ich in 6 Schritten vorgehe.